• Die Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens sind vielerorts ausschließlich als „die“, d.h. die eine „J-GCL“ bekannt. Tatsächlich setzen sich die J-GCL aber aus dem Mädchen- und Frauenverband (GCL - Mädchen und Frauen, kurz: „GCL-MF“) und dem Jungen- und Männerverband (GCL - Jungen und Männer, kurz: „GCL-JM“) zusammen. Diese Zweiverbandlichkeit hat weit zurückreichende historische Wurzeln und ist für uns bleibend aktuell und sinnvoll.

    Jeder Verband existiert völlig eigenständig, hat eine eigene Satzung, eigene Trägervereine und Leitungsgremien, die aus den eigenen Reihen besetzt werden. Neben enger Zusammenarbeit auf allen verbandlichen Ebenen werden durch die strukturelle Trennung geschlechtsgetrennte Angebote und eine geschlechtsspezifische Sichtweise gefördert. Es gibt sowohl gemeinsame als auch (geschlechts-)getrennte Gruppenstunden, Workshops, Arbeitskreise, Zeltlager-Elemente, Wochenenden, andere Veranstaltungen, Schulungseinheiten, Konferenzen und Wahlen. Unsere Zweiverbandlichkeit verstehen wir in diesem Sinne als „Projekt: eigenständig und gemeinsam“.

  • Spiritualität beginnt bei jeder und jedem Einzelnen und betrifft den ganzen Menschen. Spiritualität hat damit zu tun, wie Menschen Beziehungen leben und lebendig erhalten. Gemeint sind hier die Beziehungen zu sich selbst (zu den eigenen Gefühlen und Sehnsüchten, zur eigenen Lebensgeschichte), zu anderen (Gemeinschaft, Freund*innen, Gruppen), zu Gott, zu Jesus Christus (im Gebet und in der Suche nach der eigenen Lebensspur).
    Wenn in den J-GCL von Spiritualität die Rede ist, dann ist die Ignatianische Spiritualität gemeint. Diese geht zurück auf Ignatius von Loyola (1491-1556), der die Gegenwart Gottes in allem suchte: im Gehen, Sehen, Schmecken, Hören, Fühlen, Denken und Sprechen. Dieses „Gott Suchen und Finden in allen Dingen“ (Ignatius v. Loyola) nehmen wir in den J-GCL sehr ernst. Es steht für die Zusage, dass Gott ganz direkt erfahrbar ist, auch heute in unserem Alltag, in den verschiedenen Beziehungen, im Alleinsein. Ganz im Sinne von Ignatius ist es uns ein Anliegen, die Trennung von Spiritualität und Alltag zu überwinden. Die Ignatianische Spiritualität setzt mitten im Leben an. Zu ihr gehört das Erlernen sozialer Kompetenzen, die Erweiterung der Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit ebenso wie das Einüben von Gebet und Meditation.
    Wie Ignatius damals geht es uns heute in den J-GCL darum, unser Leben sinnvoll zu gestalten. Das heißt auch, aufmerksamer zu werden, Gedanken und Gefühle zu reflektieren und die eigene Sehnsucht nicht zu vernachlässigen.
    Wir treffen jeden Tag Entscheidungen; oftmals ganz kleine und manchmal sehr große, bedeutsame Lebensentscheidungen. Die Ignatianische Spiritualität hilft uns dabei, diese Entscheidungen bewusster, mutiger und tragfähiger zu treffen.

  • Unser Engagement im Bereich Schule gründet auf unserem Selbstverständnis und Anspruch, unsere Welt und Gesellschaft aktiv zu gestalten und als Jugendliche und junge Erwachsene für unsere eigenen Interessen einzutreten. Als Schüler*innenverbände, deren Ortsgemeinschaften und Gruppen sich zum großen Teil an Schulen organisieren, richtet sich unser Augenmerk dabei in besonderer Weise auf den Lern- und Lebensraum Schule. Die J-GCL haben das Ziel, dazu beizutragen, dass Schüler*innen die Schule positiv erleben können: Schule kann und soll Spaß machen. Gleichzeitig betrachten wir das Lehren und Lernen (bzgl. der Inhalte und Vermittlungsformen) sowie das Zusammenleben in der Schule kritisch. Wir beziehen Stellung gegen Ungerechtigkeiten im Schulalltag, indem wir sagen, was uns stört und dagegen Partei ergreifen. Wir setzen uns für ein faires, entspanntes und produktives Verhältnis der Schüler*innen untereinander, aber auch zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen ein. Der intensive Kontakt zwischen jüngeren und älteren Schüler*innen verbessert spürbar das soziale Klima an der Schule. Viele der in der Jugendarbeit erworbenen Kompetenzen unserer Mitglieder (siehe „Grundlagen der J-GCL“) sind für die Schule von großer Bedeutung: für Klassengemeinschaften, für die SV- und SMV-Arbeit, für schulpastorales Handeln bis hin zu Anregungen für den Religionsunterricht. Die J-GCL steigern die Attraktivität des Schulprofils. Sie ermöglichen Persönlichkeitsbildung, soziales Lernen und Verantwortungsübernahme im Kontext Schule unter den Bedingungen der Freiwilligkeit und Selbstorganisation. Hier gilt es anzusetzen, wenn es darum geht, die J-GCL-Arbeit an den Schulen bekannter zu machen, mehr Unterstützung von Seiten der Schulleitungen zu bekommen oder neue Ortsgemeinschaften zu gründen.

Diözesanleitungen

Elisabeth Fischer

Diözesanleiterin GCL-MF

Zuständig für:
BDKJ-Passau, Landesebene, KarService, Zeltlager

elisabeth.fischer@j-gcl-passau.de

Anna Rienesl

Diözesanleiterin GCL-MF

Zuständig für:
Frauenteam, Wahlkommission, GIFT, OGen Windorf, Bundesebene

anna.rienesl@j-gcl-passau.de

Teresa Aigner

Kirchliche Assistentin GCL-MF

Zuständig für:
OGen Passau, Diözesanrat

teresa.aigner@j-gcl-passau.de

Hannah Müller

Erwachsene Mitarbeiterin GCL-MF

Zuständig für:
OGen Hutthurm, Spaßwochenende, GCL, Präventionsansprechpartnerin

hannah.mueller@j-gcl-passau.de

Franz-Josef Loher

Diözesanleiter GCL-JM

Zuständig für:
Sender-Team, Winterwochenende, Zeltlager, J-GCL Regensburg, KSJ Passau

franzjosef.loher@j-gcl-passau.de

Klemens Fastenmeier

Kirchlicher Assistent GCL-JM

Zuständig für:
OGen Pfarrkirchen, Team Schule, Oasentage, Ignaz e.V., Präventionsansprechpartner

klemens.fastenmeier@j-gcl-passau.de

Gertraud Kuhles

Bildungsreferentin

Zuständig für:
Satzungskommission, DK, Präventionsansprechpartnerin

gertraud.kuhles@j-gcl-passau.de

Ingrid Jaworowski

Sekretärin






Herbert Schwoshuber

Finanzen




Ortsgemeinschaften

 

OGen Passau




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an die Ortsgruppen Passau

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OGen Hutthurm




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OGen Pfarrkirchen

Leitung:
Kathrin Kobler

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OGen Windorf

Leitung:
Sebastian Schmid
Anneliese Schmatz

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Veranstaltungen 

 

Jugendfußwallfahrt

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Spaßwochenende (Verantwortlichenschulung)

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Zeltlager

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Diözesankonferenzen

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Unsere Grundlagen

In den Jugendverbänden der Gemeinschaft Christlichen Lebens (J-GCL) schließen sich überwiegend Schüler*innen zusammen.
Sie lernen im Miteinander, Gemeinschaft und ihren persönlichen Glauben reflektiert zu leben sowie Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Gemeinsam und geschlechtergetrennt engagieren wir uns für Gerechtigkeit sowie für die Gestaltung von Schule, Kirche und Gesellschaft insgesamt.
In den J-GCL erleben wir, dass wir in unserer jeweiligen Individualität und Persönlichkeitsbildung gestärkt werden.

 

Kontakt

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